Standort Leipzig

Die Anlage

Aus Kabelschrott wird hier sortenreines Kupfergranulat – rein mechanisch getrennt, ohne Chemie und ohne Verbrennung.

Der Weg durch die Anlage
Die Granulieranlage von DINTER in der Halle in Leipzig: links der Zyklon-Abscheider mit gelbem Absaugschlauch, in der Mitte der Steuerschrank mit grünen Betriebsleuchten über dem Granulator, rechts der anschließende Trenntisch.
01 Granulierlinie · Halle Leipzig

Der Weg durch die Anlage

  1. Annahme Der abgeholte Kabelschrott kommt an und wird vorsortiert.
  2. Vorzerkleinerer Bunde und lange Stücke werden auf Maß gebrochen.
  3. Zuführband Gleichmäßige Beschickung des Granulators.
  4. Granulator Schneidwerk und Siebkorb zerlegen das Kabel.
  5. Trenntisch Kupfer und Kunststoff gehen getrennte Wege.
  6. Big-Bag Granulat wird gewogen und abgefüllt.
Unsere Anlage

Die Maschine im Detail

Modernste Granulier- und Wiegetechnik am Standort Leipzig. Tippen Sie auf die Punkte im Bild, um die einzelnen Bauteile der Anlage kennenzulernen.

Kabelgranulieranlage von DINTER Kabelrecycling in Leipzig: Big-Bag-Abfüllung, Zyklon-Abscheider, grün-schwarzer Granulator mit Trenntisch, Steuerpult und rechts der Vorzerkleinerer mit breitem Trichter.

Klicken Sie auf die pulsierenden Punkte für Informationen zum Bauteil.

Aus dem Betrieb

Drei Stationen in Bewegung

Aufgabe – der Kabelschrott wird in den Vorzerkleinerer eingezogen.
Transport – das Zuführband hebt das Material auf Einzugshöhe des Granulators.
Trennung – Granulat rieselt auf die schwingende Fläche, Kupfer und Kunststoff laufen getrennt aus.
Zwei Stoffströme

Was die Anlage verlässt

Am Ende der Linie stehen zwei Big-Bags und keine Restmülltonne: Was als Kabel hineingeht, kommt als zwei getrennte, verwertbare Fraktionen wieder heraus.

Kupfergranulat fällt aus der Rinne in einen Big-Bag

Kupfergranulat

Blanke Körner aus den Leitern, sortenrein getrennt vom Mantel. Sie gehen an Hütten und Halbzeugwerke und ersetzen dort Primärkupfer, das sonst aus Erz gewonnen werden müsste.

Die Kunststofffraktion im Big-Bag: graues Mahlgut aus den Kabelmänteln

Kunststofffraktion

Das Mahlgut aus Isolierung und Mantel, im zweiten Big-Bag. Auch dieser Strom verlässt die Halle als Wertstoff und nicht als Abfall – getrennt gehalten, statt beides zusammen zu verbrennen.

Zur Einordnung: Die im Handel gängigen Kupfergranulat-Qualitäten reichen von rund 95 % bis über 99,9 % Kupfergehalt (Cu III bis Cu I). Deshalb entscheidet nicht die Menge allein über den Preis, sondern wie sauber Kupfer und Kunststoff voneinander getrennt sind.

Nachgefragt

Drei Fragen zur Verarbeitung

Nein, genau dafür steht die Anlage da – Leiter und Mantel trennt der Granulator in einem Durchgang.

Was sich lohnt, ist das Grobe: Stecker, Netzteile, Metallschellen, anhaftender Beton. Fremdmaterial wird mitgewogen und senkt damit den Kupferanteil am Gesamtgewicht. Und was am Zuführband von Hand aussortiert wird, muss der Trenntisch später nicht mühsam aus dem Granulat holen.

Die Korngröße bestimmt der Siebkorb unter dem Schneidwerk: Nur was durch seine Lochung passt, verlässt den Granulator. Die Lochweite ist keine feste Größe – zur Kabelsorte wird der passende Siebkorb eingesetzt.

Das Korn entscheidet über die Trennung mit. Zu grob bleiben Kupfer und Mantel aneinander hängen; zu fein gerät zu viel Material in den Staub, und Staub verwischt genau den Dichteunterschied, von dem der Trenntisch lebt.

Mit geeichter Wiegetechnik am Standort. Das ermittelte Gewicht wird dokumentiert – die Menge auf Ihrer Abrechnung ist dieselbe, die hier über die Waage gegangen ist.

Gewogen wird dabei das, was Sie abgeben, nicht das Granulat am Ende der Linie. Was die Anlage daraus macht, ist unsere Sache – Ihre Abrechnung hängt am Eingangsgewicht und an der Kabelsorte.

Abholung

Ihre Kabel durch diese Anlage

Ab einer lohnenden Menge kommt der Container zu Ihnen, und Ihre Kabel laufen durch genau diese Anlage. Sagen Sie uns Kabelsorte und ungefähres Gewicht, den Rest übernehmen wir.

+49 172 3766880